Pfingstochse und Maibraut 2018

Der Pfingstochse und die Maibraut sind ein Brauch, der in vielen Gemeinden des Papenteiches und darüber hinaus seit langer Zeit ausgeübt wurde. Der Ursprung liegt verborgen im Dunkel der Vergangenheit.
Vermutlich hat er etwas mit dem ersten Austrieb des Viehs auf die Weide zu tun. Der geschmückte Pfingstochse wird dabei unterschiedlich erklärt. Mal ist er das schönste Tier beim Austrieb. In einer anderen Quelle wird er aber auch als der schläfrigste Hirte bezeichnet, der von den jungen Burschen durch das Dorf geführt wird.
In heutiger Zeit werden ein Junge mit Birkengrün und ein Mädchen als Maibraut mit Blumen geschmückt. Die Kinder ziehen von Haus zu Haus, singen jedem, der seine Tür öffnet ein Ständchen und sammeln dafür kleine Pfingstgaben ein. Am Ende wird alles untereinander aufgeteilt.
Auch wenn es von Jahr zu Jahr schwieriger wird eine kleine Schar für den Pfingstzug zu versammeln wird dieser Brauch in Ohnhorst aufrechterhalten und kommt bei den Einwohnern sehr gut an.

De Pingestosse
aufgeschrieben von Heinrich Schaper

Frühmorgens ist die Schuljugend schon auf den Beinen. Die Mädels proklamieren ihre "Maibraut" und die Jungens ihren "Pingestossen" (Pfingstochsen). Die Maibraut wird mit Blumen und Bändern geschmückt. Sie trägt einen geschmückten großen Birkenzweig und wird von 2 Ehrendamen begleitet. Der Pingestosse wird vollständig mit grünen Zweigen zugedeckt, so dass er nicht mehr zu erkennen ist. Er wird von 2 Begleitern geführt und beschützt. Denn häufig kommt es vor, dass man den Pingestossen erkennen will. Darum schlagen die beiden Begleiter mit ihren Ruten fest zu, so dass ein Erkennen unmöglich gemacht wird.

Auf einem vorher bestimmten Platz sammeln sich beide Gruppen und ziehen dann von Tür zu Tür und singen gemeinsam ein Lied.
Beim Absingen des Liedes tanzt die Maibraut mit einem Mädchen aus ihrer Begleitung und der Pingestosse bewegt sich wie ein Bär im Tanze. Alles, was die Jugend auf ihrer Singtour durch das Dorf an Spenden erhält, wird redlich geteilt. Auf diese Weise kommen sie alle zu einem guten "Pfingstgroschen".

Für alle, die den Text dieses Liedchens nicht kennen:
Gütn, gütn Dag, Dag, Dag!
Gewetse de jungen Maibrut watt.
Gewetse watt, hätt ja watt, lat se stahn,
lat se gahn, lat se nich tau lange stahn.
Ein Ei, twei Ei, dritte is`n Pingesei.
Pingesei is ok een Ei,
Gewetse Stücke Luffen,
könntse güt na buffen.
Gewetse Stücke Schinken,
könntse güt na hinken.
Gewetse Stücke Plat`n kauken,
könntse güt na Juchhu raup`n.
Juchhu!


Das Schützenfest 2018

Beide Tageszeitungen berichteten am Montag, dem 30. April 2018 von einem wirkliche schönen Schützenfest


Aller Zeitung


Gifhorner Rundschau


Bürgerabend mit den örtlichen Ratsvertretern und der Bürgermeisterin

Mitte Februar eines jeden Jahres stellen sich in der Sportbegegnungsstätte Gravenhorst die Bürgermeisterin und die örtlichen Ratsvertreter der Kritik und den Anregungen der Einwohner bei einem Bürgerabend. Für die anwesenden Vertreter des Rates der Gemeinde Meine begrüßte Eberhard Stolzenburg die ca. 40 Gravenhorster und Ohnhorster. Ebenfalls anwesend war die Samtgemeindebürgermeisterin, Ines Kielhorn, die als Vorgängerin der jetzigen Bürgermeisterin einige Themen erklären konnte. Zunächst zog die Bürgermeisterin, Ute Heinsohn-Buchmann, eine kleine Bilanz des vergangenen Jahres. Besonders hervor hob sie dabei den Internet-Ausbau und den Anbau an die Sportbegegnungsstätte.

Im Anschluss nutzten die Vorsitzenden der örtlichen Vereine die Gelegenheit auf die Veranstaltungen des Jahres hinzuweisen. So warb der Klaus-Dieter Stolzenburg für das Schützenfest Ende April. Auch forderte er die Anwesenden auf, sich am 03.03.18 an der Aktion "Sauberer Landkreis" zu beteiligen. Für den Sportverein wies Matthias Ipkendanz auf die Sportwoche Ende Juli hin. Der Ortsbrandmeister Eberhard Stolzenburg sprach insbesondere eine mögliche Kinder- oder Jugendfeuerwehr an, bei der er noch Betreuer / Übungsleiter sucht.

Im Anschluss wurden verschiedenste Probleme angesprochen. Dabei ging es unter anderem um einen verstopten Grabenabfluss in Ohnhorst, der bei starkem Regen für nasse Keller in der Lindenallee sorgte.

Das Thema des Abends war allerdings der mittlerweile sehr starke Verkehr insbesondere in Ohnhorst. Gerade in der warmen Jahreszeit sind es die Motorradfahrer, die die ausgebaute Kreisstraße nach Wasbüttel für halsbrecherische Testfahrten nutzen. Mehrfach wird in Ohnhorst und Wasbüttel gewendet und bis zu 15 mal hin und her gefahren. Auch die Geschwindigkeit mancher Auto- und Lkw-Fahrer wurde moniert. Die Gemeinde wird auf der Durchfahrtsstraße eine Messtafel aufbauen. Gleichzeitig soll die zuständige Polizei angesprochen werden, um wenigstens ab und zu zu kontrollieren.

Ebenfalls ein Problem ist der neue Radweg aus Richtung Wasbüttel. Die wenigstens Radfahrer wechseln an der Querungshilfe die Straßenseite, so dass es immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt. Hier soll der Landkreis angesprochen werden, ob zusätzliche Markierungen die Radfahrer besser leiten würden. Auch der Radweg zwischen Ohnhorst und Gravenhorst war Thema. Dort könnte eine Beleuchtung für mehr Sicherheit sorgen.

Nachdem noch einige kleinere Themen angespochen und geklärt wurden endete der offizielle Teil. Die Bürgermeisterin und die Ratsvertreter hatten einige Sachverhalte mit Klärungsbedarf auf ihren Zetteln. Wir werden sehen, ob man Abhilfe schaffen kann.

Im Anschluss kamen die jeweils mitgebrachten Leckereien auf den Tisch. Die Diskussionen in kleinen Kreisen endeten spät. Ich finde es sehr gut, dass die politisch Verantwortlichen in einem solchen Rahmen Rede und Anwort stehen und bin mir sicher, dass es auch nächsten Jahr einen Bürgerabend geben wird.


Der Posaunenchor spielt Advents- und Weihnachtslieder

Am Samstag vor dem 3. Advent gibt der Posaunenchor der St. Stephani Kirchengemeinde Meine traditionell in Ohnhorst auf dem Dorfplatz ein kleines aber feines Adventskonzert. So auch in diesem Jahr. Zwar lauschten "nur" etwa 30 Ohnhorsterinnen und Ohnhorster den Klängen der Musiker, aber immerhin stellt diese Anzahl rund 1/3 aller Einwohner unseres kleinen Ortsteils dar. Wir sind eben nicht mehr.
Die Zuhörer blieben auch nicht lange stumm, sondern sangen mit. Zettel machten die Runde, weil nicht alle Zuhörer alle Texte im Kopf hatten.
Für die Pause hatte jeder irgendetwas schönes mitgebracht, so daß heiße Getränke, Kuchen und Kekse gereicht wurden.

Nach etwa einer Stunde klang das Konzert mit dem Lied "Oh du Fröhliche" aus.

Ich finde das eine schöne Tradition, die fortgesetzt werden sollte. Allerdings nicht im nächsten Jahr, denn dann spielt der Posaunenchor auf unserem Adventmarkt (am Freitag vor dem 1. Advent).


Tag der Vereine

Am 26. August fand am und um das Sportheim in Gravenhorst der Tag der Vereine statt. Der VfB Gravenhorst, der KKS Tell Gravenhorst-Ohnhorst, der VfB-Förderkreis und die Freiwillige Feuerwehr Ohnhorst-Gravenhorst hatten mit Handzetteln und Werbung in den Tageszeitungen dazu eingeladen. Ziel war es die Angebote der Vereine vorzustellen und insbesondere Neubürgern den Kontakt zu erleichtern.

Vor einigen Jahren gab es eine ähnliche Veranstaltung, die aber auf nur sehr geringes Interesse gestoßen war.
In diesem Jahr waren alle Verantwortlichen von dem sehr guten Besuch überrascht. Geschätzt 150 - 200 Männer, Frauen und Kinder tummelten sich auf dem Gelände. Bei den Gymnastikdamen wurde geturnt, bei der Feuerwehr gab es Schlauchkegeln und Enten spritzen, im Schießheim wurden die Luftdruckwaffen und das Lichtpunktgewehr ausprobiert und wer wollte konnte beim Sportverein den DFB-Übungskurs absolvieren.

Ganz nebenbei gab es auch etwas zu gewinnen. Nachdem alle Stationen der Vereine durchlaufen und die Startkarte abgestempelt war, konnte diese in den Lostopf geworfen werden. Am Ende des Tages war es Thomas Harre aus Gravenhorst, der eine Übernachtung im Harz mit Besuch von Pullmann-City gewonnen hat.

Offensichtlich hatten die Besucher viel Spaß, die Verantwortlichen waren sehr zufrieden und deshalb überlegt man eine Wiederholung in ein oder zwei Jahren.