Sauberer Landkreis 2019

 

Nachdem im vergangenen Jahr die Aktion "Sauberer Landkreis" wegen der ungünstigen Witterung ausfallen musste waren die Gravenhorster und Ohnhorster 2019 wieder mit dabei.

Etwas mehr als 20 Einwohner hatten sich trotz teilweise stürmischem Wind in einer gemeinsamen Aktion mit Müllsäcken und Handschuhen bewaffnet, um in der Feldmark und an den Straßenrändern Unrat jeglicher Art einzusammeln.
Im Ergebnis kamen jeden Menge leerer Flaschen, alle Arten von Plastik und weggeworfene Zigarrettenschachteln zusammen.

Ganz außergewöhnliche Dinge kamen zum Glück nicht in die Sammelbehälter. Ein alter Autoreifen, ein zerbeulter Grill und ein kaputter Stuhl waren schon die Highlights der Aktion.

Dabei wurden auch die Parkplätze vor der Sportbegegnungsstätte und der Feuerwehr vom Laub befreit.
Im Anschluss gab es für alle Helfer einen kleinen Imbiss und Kaffee oder Cola.

 


Bürgerabend 2019

Ein Bürgerabend ist eine gute Gelegenheit sich bei den örtlichen Ratsvertretern und / oder der Bürgermeisterin zu erkundigen, was im vergangenen Jahr für unsere beiden Ortsteile getan wurde. Gleichzeitig haben die Einwohner und Vereinsmitglieder die Möglichkeit, entstandenen Probleme anzusprechen und aufzuzeigen.
Etwa 30 Gravenhorster und Ohnhorster nutzen am 15. Februar diese Chance.

Nachdem Eberhard Stolzenburg einen kurzen Rückblick auf die Veranstaltugnen in 2018 gegeben hatte, sprach die Bürgermeisterin, Ute Heinsohn-Buchmann, anstehende Projekte an. Sie wies insbesondere auf den laufenden Umbau der Sportbegegnungsstätte und auf den Ausbau der Bushaltestellen in Ohnhorst hin. Markus Strahl, als 2. Ratsmitglied aus Ohnhorst-Gravenhorst und zugleich Coorganisator des Adventmarktes, dankte noch einmal ausdrücklich den Helfern und Ausstellern beim Adventmarkt 2018.

 

Als Vorsitzender des Schützenvereins erinnerte Klaus-Dieter Stolzenburg an den Termin des anstehenden Schützenfestes am 27./28. April. Er dankte nochmals der Gemeinde Meine für die finanzielle Unterstützung beim Ankauf einer neuen Lichtpunktanlage für die kleinsten Sportler im Verein.

Als Ortsbrandmeister erläuterte Eberhard Stolzenburg die anstehende Umbaumaßnahme am Feuerwehrhaus. Zudem wies er auf das neue Einsatzfahrzeug der Ortswehr hin.

Auf Nachfrage aus dem Kreis der anwesenden Einwohner erläuterte die Bürgermeisterin, dass die geteerte Fläche neben der Lindenallee kein Radweg ist. Für den Bushaltestellenausbau müsse an der Stelle auch eine Linde gefällt werden.
Weitere Fragen befassten sich mit einem möglichen Glasfaserausbau und mit der Teilnahme am "Tag des sauberen Landkreises".

Natürlich kam auch erneut die Verkehrssituation insbesondere in Ohnhorst zur Sprache. Die Messtafel am Ortseingang aus Richtung Wasbüttel hat nach dem Eindruck der Anwohner offensichtlich eine positive Wirkung. Eine statistische Auswertung der Messdaten liegt allerdings noch nicht vor. Die Kreuzung Bergweg / Lindenallee mit ihren Flachborden verleitet einige Fahrzeugführer offensichtlich dazu, die Kurve zu schneiden. Außerdem stellt dort ein Anwohner immer wieder Fahrzeuge zum Parken ab. Das alles ist für Schulkinder, die diesen Weg nutzen müssen, beänstigend und auch objektiv gefährlich. Ob im Zuge des Bushaltestellenausbaus diese Situation entschärft werden kann, konnte nicht abschließend geklärt werden.

Eine weitere Frage befasste sich mit den 1000-Jahre Schildern an den Ortseingängen in Ohnhorst. Diese bedürfen dringend einer Auffrischung. Man wird sich bemühen, jemanden zu finden, der diese Schilder neu bemalt. Die Kostenfrage wird mit der Gemeinde Meine geklärt.

Nachdem alle Fragen beantwortet und alle Probleme angesprochen waren, packten die Besucher des Bürgerabends ihre mitgebrachten Leckereien aus. In geselliger Runde wurde sicherlich noch über das eine oder andere diskutiert.

 


Adentmarkt 2018

Am letzten Freitag vor dem 1. Advent war auch 2018 wieder Zeit für den Adventmarkt in Ohnhorst-Gravenhorst. In diesem Jahr war der Hof der Familie Gaus als Ort der besinnlichen Vorfreude auserkoren worden.
Von Frank (Bolle) und Frank (Bierstedt) organisiert wurden dort traditionelle Türkränze und Gestecke, sowie weitere vorweihnachtliche Gegenstände angeboten.

 

Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Von Bratwürstchen, über Waffeln und Hochzeitssuppe zu Backkartoffeln waren viele Köstlichkeiten im Angebot.
Selbstverständlich wurden auch Getränke in vielfältier Form angeboten.

 

 

 

Die 20 Stände waren von den Besuchern zum Teil dicht umlagert. Das hatte allerdings auch zur Folge, dass die vielen Gäste ihre Fahrzeuge irdendwo im Ort abstellen mussten. Und weil die ausgewiesenen Parkplätze nicht ausreichten, war die Verkehrssituation ein bißchen chaotisch.

 

Das tat der Stimmung unter den Gästen und den Ausstellern keinerlei Abbruch. Durch die musikalische Untermalung durch den Posaunenchor Meine und die Blechbläser aus Braunschweig kam schnell eine heimelige Stimmung auf. Das wurde noch getoppt, als der Weihnachtsmann die vielen Kinder mit einer kleinen Gabe schon vor dem Weihnachtsfest beschenkte.

 

 

 

 


Pfingstochse und Maibraut 2018

Der Pfingstochse und die Maibraut sind ein Brauch, der in vielen Gemeinden des Papenteiches und darüber hinaus seit langer Zeit ausgeübt wurde. Der Ursprung liegt verborgen im Dunkel der Vergangenheit.
Vermutlich hat er etwas mit dem ersten Austrieb des Viehs auf die Weide zu tun. Der geschmückte Pfingstochse wird dabei unterschiedlich erklärt. Mal ist er das schönste Tier beim Austrieb. In einer anderen Quelle wird er aber auch als der schläfrigste Hirte bezeichnet, der von den jungen Burschen durch das Dorf geführt wird.
In heutiger Zeit werden ein Junge mit Birkengrün und ein Mädchen als Maibraut mit Blumen geschmückt. Die Kinder ziehen von Haus zu Haus, singen jedem, der seine Tür öffnet ein Ständchen und sammeln dafür kleine Pfingstgaben ein. Am Ende wird alles untereinander aufgeteilt.
Auch wenn es von Jahr zu Jahr schwieriger wird eine kleine Schar für den Pfingstzug zu versammeln wird dieser Brauch in Ohnhorst aufrechterhalten und kommt bei den Einwohnern sehr gut an.

De Pingestosse
aufgeschrieben von Heinrich Schaper

Frühmorgens ist die Schuljugend schon auf den Beinen. Die Mädels proklamieren ihre "Maibraut" und die Jungens ihren "Pingestossen" (Pfingstochsen). Die Maibraut wird mit Blumen und Bändern geschmückt. Sie trägt einen geschmückten großen Birkenzweig und wird von 2 Ehrendamen begleitet. Der Pingestosse wird vollständig mit grünen Zweigen zugedeckt, so dass er nicht mehr zu erkennen ist. Er wird von 2 Begleitern geführt und beschützt. Denn häufig kommt es vor, dass man den Pingestossen erkennen will. Darum schlagen die beiden Begleiter mit ihren Ruten fest zu, so dass ein Erkennen unmöglich gemacht wird.

Auf einem vorher bestimmten Platz sammeln sich beide Gruppen und ziehen dann von Tür zu Tür und singen gemeinsam ein Lied.
Beim Absingen des Liedes tanzt die Maibraut mit einem Mädchen aus ihrer Begleitung und der Pingestosse bewegt sich wie ein Bär im Tanze. Alles, was die Jugend auf ihrer Singtour durch das Dorf an Spenden erhält, wird redlich geteilt. Auf diese Weise kommen sie alle zu einem guten "Pfingstgroschen".

Für alle, die den Text dieses Liedchens nicht kennen:
Gütn, gütn Dag, Dag, Dag!
Gewetse de jungen Maibrut watt.
Gewetse watt, hätt ja watt, lat se stahn,
lat se gahn, lat se nich tau lange stahn.
Ein Ei, twei Ei, dritte is`n Pingesei.
Pingesei is ok een Ei,
Gewetse Stücke Luffen,
könntse güt na buffen.
Gewetse Stücke Schinken,
könntse güt na hinken.
Gewetse Stücke Plat`n kauken,
könntse güt na Juchhu raup`n.
Juchhu!